Gazania splendens L.
Hersteller: Legutko
Im Paket:0,3 g
Verfügbarkeit:Lagernd
1.67€
Preis ohne Steuer 1.35€
Glänzende Gazanie (Farbmischung) - Gazania rigens (L.) Gaertn. = Gazania splendens hort.
Supermodische Pflanze!
Kleiner, kompakter Busch mit einer Höhe von 30 cm mit stabilen, langen Blütenstielen. Die Blüten sind auffällig, groß, 7-8 cm im Durchmesser und kontrastreich gefärbt.
Randblüten: orange, leuchtend rot, rosa, Röhrenblüten - schwarz.
Blüht von Juli bis September.
Wird zur Dekoration von Balkonen, Veranden, als Beetpflanze, in Rabatten und Steingärten, auf Blumenbeeten verwendet.
Agrotechnik.
Die Pflanze ist trockenheitsresistent, verträgt Staunässe schlecht und ist anspruchslos an den Boden. Für die Anzucht von Sämlingen erfolgt die Aussaat im März in Kästen. 1,0 g = 230-250 Samen.
Bei einer Temperatur von +18°C beträgt die Zeit von der Aussaat bis zum Auflaufen 10-15 Tage. Die Sämlinge werden in Torf-Humus-Töpfe pikiert. Die Pflanzung erfolgt Mitte Mai, wobei ein Abstand zwischen den Pflanzen von 15-20 cm eingehalten wird.

Gazania splendens

Einjährig.
Aussaatzeit: März.
Auspflanzung der Sämlinge: Mai.
Blütezeit: Juli, August.
Art der Pflanzung: Sämlinge.
Pflanzenhöhe: 30 cm.
Abstand zwischen den Pflanzen: 15-20 cm.
1,0 g = 250 Samen.



Raue Gazanie - Gazania rigens (L.) Gaertn. = Gazania splendens hort.
In der Kultur ist sie häufiger unter dem Namen Gazania splendens hort. bekannt und ist vermutlich eine Hybride der Hauptart.
Sehr schöne, mehrjährige Pflanze, die hauptsächlich als einjährige kultiviert wird. 
Die Raue Gazanie ist ein Halbstrauch mit einer Höhe von 20-40 cm mit kurzen Trieben und ausreichend großen, bis zu 10 cm langen Blättern. Die Blütenstände-Körbchen haben einen Durchmesser von 8-9 cm und bestehen aus Zungenblüten. Bei der ursprünglichen Art sind die Blüten rot-orange mit dunklen und weißen Flecken an der Basis. Jeder Blütenstand hält 7-9 Tage. In der Kultur werden meist Hybriden mit unterschiedlicher Blütenstandsfärbung angebaut: weiß ("Enzett Weiß"), orange ("Orange"), dunkelrosa ("Freddy".) Hybriden sind kräftiger als die ursprünglichen Arten und blühen üppiger.
Blüht üppig von Juni bis November. An einer Pflanze entwickeln sich bis zu 35 Blütenstände. Die Samen sind behaart, mit einem zweireihigen Haarkranz.
Die Gazanie ist resistent gegen Schädlinge und Krankheiten, anspruchslos und lässt sich leicht auf offenen, sonnigen Balkonen ansiedeln. Die Pflanze ist sehr lichtliebend, im Schatten wird sie schwach, streckt sich und blüht nicht.
Vor Beginn der Blütezeit wird reichlich gegossen, danach mäßig. Der Boden sollte gut durchlässig sein und nicht zu reich an Nährstoffen, da sonst die Blüte schwächer wird. Die Vermehrung der Gazanie erfolgt durch Samen, die Anfang April ausgesät werden. Die Keimung erfolgt je nach Temperatur nach 5-15 Tagen. Im Mai können die Sämlinge in Balkonkästen im Abstand von 20 cm von Pflanze zu Pflanze ausgepflanzt werden. Die Blüte beginnt im Juni und dauert bis zum Frost. Wenn ein besonders schönes Exemplar erhalten werden soll, wird es im Herbst durch Stecklinge vermehrt. In diesem Fall überwintern die Pflanzen gut in Töpfen in einem hellen Raum mit einer Temperatur von +8+10°C.
Standort: typische Bewohner südafrikanischer Trockengebiete mit hoher Luftfeuchtigkeit in der Nacht und starkem Tau. Sie wachsen auf lockeren, schottrigen Böden und beziehen ihr Wasser über Pfahlwurzeln, die es aus der Tiefe holen. Vor übermäßiger Verdunstung in der heißen Jahreszeit schützen die dichten, dunkelgrünen Blätter mit silbrig-weißem Flaum auf der Unterseite die Gazanie. Außerdem hält der Flaum Feuchtigkeitstropfen zurück. Gazanien sind äußerst trockenheits-, wärme- und lichtliebend. Im Garten benötigen sie für ein erfolgreiches Wachstum offene, sonnige Standorte. Sie sind recht frosthart und vertragen Fröste bis -5-7°C.
Boden: bevorzugen leichte, nährstoffreiche Gartenböden. Staunässe wird nicht vertragen. Auf schweren, lehmigen Böden fühlen sie sich besonders in regnerischen Jahren unwohl.
Pflege: mäßiges Gießen und das Entfernen verwelkter Blütenstände fördert die Bildung neuer Knospen. Auf fruchtbaren Böden werden die Pflanzen alle 4-6 Wochen, auf kargeren Böden alle 2-4 Wochen mit einer Lösung eines Volldünger gedüngt.
Überwinterung: Gazanien überwintern problemlos im Haus. Ende September bringen Sie die in Kästen oder Töpfe umgepflanzten Pflanzen ins Haus und stellen sie in einen hellen Raum mit einer Temperatur von 8-10 Grad. Im Winter werden die Pflanzen sehr mäßig gegossen, jedoch darf der Boden nicht vollständig austrocknen. Im Frühjahr, vor dem Auspflanzen der überwinterten Exemplare ins Freiland, werden die Triebe halbiert.
Vermehrung: durch Samen und Stecklinge. Für die Anzucht von Sämlingen erfolgt die Aussaat im März in Kästen im Gewächshaus oder im warmen Frühbeet. Im April kann in kalte Frühbeete und ins Freiland gesät werden. Bei einer Temperatur von 18-20 Grad erscheinen die Keimlinge nach 5-14 Tagen. Die Sämlinge werden in Torf-Humus- oder Tontöpfe pikiert und bei einer Temperatur von 12-15 Grad weiterkultiviert. Die Pflanzung erfolgt Mitte Mai mit einem feuchten Erdballen oder in Töpfen, wobei ein Abstand zwischen den Pflanzen von 15-20 cm eingehalten wird. Eigene, konditionierte Samen (Samen, die auf der gesamten Oberfläche mit hellen Härchen bedeckt sind) lassen sich kaum gewinnen, da sie in den mittleren Breiten nur in Jahreszeiten mit vielen Sonnentagen reifen. Die Samen sind groß (1 g enthält 230 Stück) und behalten ihre Keimfähigkeit 2 Jahre lang.
Mitte des Sommers können Stecklinge aus Seitentrieben am Stängelansatz entnommen werden. Zur Bewurzelung werden sie in Lösungen von Wachstumsregulatoren auxinartiger Natur gehalten - 0,1 %-ige Naphthylessigsäure (NES) oder 0,5 %-ige Indolylbuttersäure (IBS). In der ersten Zeit werden die Stecklinge vor direkter Sonneneinstrahlung und Zugluft geschützt. Anschließend werden sie bis zum Auspflanzen in die Blumenbeete bei einer Temperatur von +15+18°C und guter Beleuchtung kultiviert und nach Bedarf gegossen. Wenn Gazanien als Hybride den ganzen Sommer über in einem Topf gewachsen sind, können sie im Herbst in einen kühlen Raum gebracht, alle Triebspitzen abgeschnitten und nach Bedarf gegossen werden (nicht übergießen, aber auch nicht den Erdballen austrocknen lassen). So können sie bis zum nächsten Sommer aufbewahrt werden.
In Kultur: seit 1755.

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